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Ich bin immer wieder verblüfft! Wie viel Phantasie in so ein kleines Kinderköpfchen passt. Ganz so, als sei darin nur Platz für diese Extraportion Phantasie.

Mach Dich auf und suche die Vernunft. Du wirst sie nicht leicht erkennen, denn sie erscheint in tausend Formen. Aber verlass Dich auf die Kraft, die alles bewegt – die Phantasie. Sie wird Dich führen und beschützen.

Peter Maffay – Tabaluga … oder die Reise zur Vernunft. (Amazon-Affilitate-Link)

Wir beim Frühstück. Der Zwerg bekommt plötzlich diesen leeren Blick. Den bekommt sie manchmal. Schon mit eineinhalb Jahren bekam sie den hin und wieder. Wenn sie diesen Blick hat ist sie gedanklich in ganz anderen Sphären.

Spricht man sie dann an, muss man ihren Namen drei, vier, fünfmal rufen. Ich mach mir einen Spaß daraus und rufe »Erde an Frosch, Erde an Frosch. Möchtest Du noch ein Stück Brot?« Ich würde in diesem Moment so gern mal in ihr süßes Köpfchen schauen um zu sehen, wo sie gerade ist.

Jedenfalls, wir beim Frühstück. Der Zwerg bekommt wieder diesen Blick. Und knabbert gedankenverloren an der Wurst. Plötzlich hält sie mir das Stück vor die Nase und ruft »PAPA! Kuck mal! Ein Elefant!«. Und erwartet mit einer atemberaubenden Selbstverständlichkeit, dass ich genau das gleich in ihrem zurechtgeknabberten Stück Wurst sehe. Ich lächle und rufe »Cool!«.

Diese kindlich-naive Phantasie – sie ist etwas so schönes. So wertvolles. Etwas so bewahrenswertes. So schade, dass wir mit dem älter werden diese kindlich-naive Leichtigkeit mehr und mehr verlieren. Diese Welt bräuchte so viel mehr davon.

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