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Schlafen lief bei uns noch nie wirklich traumhaft. Es war eigentlich von Anfang an Thema, so einiges haben wir versucht, manches hat geklappt, anderes wiederrum nicht. Ganz anderes wiederrum haben wir viel zu spät verstanden.

Bspw. schlief sie bei uns im Schlafzimmer in einem Babybalkon. Das war zum Stillen super praktisch, aber auch sonst gefiel es uns, sie so nah bei uns zu haben. Irgendwann begann es, dass sie nachts fast jede Stunde wach wurde. Es hat lange gedauert, viel zu lange, bis wir verstanden, dass ihr der Balkon einfach zu klein geworden war und sie ein richtiges Gitterbettchen brauchte. Vom Tag der Umstellung an, war das nächtliche Aufwachen auf meist einmal Trinken begrenzt.

Ab da genügte es eigentlich, ihr die Flasche (verdünnte Milch) zu geben und zu warten, bis sie sie wieder zurück gab. Dann drehte sich die Süße um und schlief friedlich weiter.

Vor drei, vier Wochen dachten wir, unsere Süße würde endlich durchschlafen. Sie ging wie immer Abends um 21 Uhr zu Bett, wachte dann aber Nachts nur leicht auf und war durch ein leises „schhhhhh“ zu beruhigen.

Ganze sechs Tage ging das so – also lang genug, als dass wir uns Hoffnung machen konnten. 🙂

Dann aber kam alles ganz anders.

Jetzt wacht sie manchmal Nachts auf und ist hellwach. Sie spielt, spricht mit ihrem Kuscheltier, will aufstehen. Und schläft nicht mehr ein. Das geht meist so eine Stunde, manchmal aber auch 1 ½. Dann schläft sie doch wieder ein und am nächsten morgen wacht sie viel zu spät auf oder ist knatschig, wenn wir sie rechtzeitig wecken.

Nicht schön! Weder für sie, noch für uns.

Vermutung an: sie bekommt tagsüber zu viel Schlaf und kommt so auf deutlich mehr Schlaf pro 24 Stunden, als es ihrem Schlafpensum eigentlich entspricht. Um die Quelle des zu vielen Schlafes zu finden, muss jetzt ein Schlafprotokoll her.

Es gibt im Internet genügend zum Herunterladen und Ausdrucken. Aber ich hab irgendwie keine Lust auf Papier und Stift. Also hab ich mir meine eigene Version auf Google Docs gebastelt, in die wir nun eintragen wann die Süße geschlafen hat, wann sie wachphasen hatte, wann sie getrunken hat.

Die Anzahl geschlafener Stunden (tages- und nachtschlaf, gesamt) rechnet das Spreadsheet für mich aus – so muss das sein 🙂 Jetzt schauen wir uns das zwei Wochen mal an und dann sehen wir hoffentlich klarer und alles pegelt sich wieder ein.

Wenn jemand Interesse an dem Google Docs Spreadsheet hat: schickt mir eine Email, dann teile ich das Template gern mit Euch.

  • Gab es schon ein Ergebnis dazu? Sind eure Nächte wieder ruhiger?

    liebe Grüsse

    • Das Protokoll hat sehr geholfen, herauszufinden, wieviel Schlaf sie in 24 Stunden braucht. Es hat auch die Nächte insgesamt ruhiger gemacht. Aber manche Nacht ist sie immer noch morgens um 5 hellwach und braucht 30 Minuten um wieder einzuschlafen.

      Wir vermuten, daß das nichts ungewöhnliches ist. Also, ja, im Großen und Ganzen hat es geholfen, den Nacht- und Mittagsschlaf etwas im Auge zu behalten.

      Update: Hab gerade in Deinem Blog gesehen, dass Ihr nochmal ganz frisch Eltern geworden seid. Alles Gute Euch und dem kleinen Mann zur Geburt! 🙂

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